Diagnose: Demenz – was nun?

Die Diagnose Demenz ist für viele ein Schock. Auf die Betroffenen und ihre Angehörigen kommen große Belastungen zu. Aber – es gibt viele Hilfsangebote.

Wir beraten Sie gerne zum Leben mit der Demenz-Diagnose, zu verschiedenen Pflegemöglichkeiten sowie zu spezialisierten Beratungs- und Unterstützungsangeboten für demenzkranke Personen und ihre Angehörigen.

Demenz hat viele Seiten

Demenz ist eine der häufigsten Krankheiten älterer Menschen. Dabei ist Demenz ein Überbegriff für Krankheiten, bei denen geistige Funktionen – also Wahrnehmen, Denken und Erinnern – eingeschränkt sind. Am häufigsten ist die Alzheimer-Demenz.

Ältere Frau macht Bild mit einem Fotoapparat.
© Tiago Muraro

Zu Hause, in einer Wohngemeinschaft oder im Pflegeheim

Menschen mit Demenz fällt es schwer, den Alltag zu bewältigen. Viele einfache Tipps können das Leben im eigenen Zuhause vereinfachen: zum Beispiel, dass der Kamm gut sichtbar immer am selben Platz liegt. Vielleicht passt zu Ihnen oder Ihrem Angehörigen auch eine Tagespflege? Dort können Menschen mit Demenz sicher und selbstbestimmt den Tag verbringen. Oft ist auch eine Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz die geeignete Wohnform oder in späteren Phasen ein spezialisiertes Pflegeheim.

Gemeinsam mit Demenz umgehen

Einen geliebten Angehörigen durch die Demenzphasen zu begleiten ist schwer. Wie kann man mit dem demenzerkrankten Vater umgehen, der auf einmal Falsches behauptet, wütend und ruhelos ist? Und wer soll für ihn Entscheidungen treffen, wenn er es eines Tages nicht mehr selbst kann? Fragen Sie uns, wie Sie mit Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung rechtzeitig die Weichen stellen. Wir unterstützen pflegende Angehörige, die sich um Demenzkranke kümmern – in emotionalen und praktischen Fragen sowie zu Leistungen der Kranken- und Pflegekassen.

2 – Kriterien der Pflegebedürftigkeit

Sind Menschen durch eine körperliche, geistige oder seelische Erkrankung in ihren Fähigkei-ten und ihrer Selbständigkeit eingeschränkt, gelten sie als pflegebedürftig. Dauert der Hilfebedarf voraussichtlich länger als sechs Monate an, können sie Unterstützung durch Leistungen der Pflegeversicherung bekommen. Wie stellt man...

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3 – Herausforderung Demenz

Demenz ist der Oberbegriff für Erkrankungsbilder, die mit einem Verlust der geistigen Funktionen wie Denken, Erinnern, Orientierung und Verknüpfen von Denkinhalten einhergehen. Sie ist eine Störung der Leistungsfähigkeit des Gehirns. Die Demenz gehört zu den häufigsten Krankheitsbildern im Alter. Neben...

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4 – Betreuungs- und Entlastungsleistungen

Angebote zur Unterstützung im Alltag Die Angebote zur Unterstützung im Alltag sollen pflegende Angehörige oder andere nahestehende Pflegende unterstützen und entlasten. Ebenso können unterstützungsbedürftige Menschen selbstständiger und selbstbestimmter durch den Alltag gehen. Möglich sind anerkannte Betreuungsangebote durch ehrenamtliche Helfer und...

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9 – Tagespflege/Nachtpflege

Pflegebedürftige Menschen haben die Möglichkeit einen Teil des Tages außerhalb der Häuslichkeit betreut zu werden. In diesem Fall kann für diese Zeit auf eine sogenannte teilstationäre Versorgung zugegriffen werden. Der Anspruch auf Tagespflege ist zeitlich nicht begrenzt. Eine Tagespflege kann...

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10 – Geriatrische Tagesklinik

Im Anschluss an eine vollstationäre Behandlung oder anstelle eines Krankenhausaufenthaltes können Patienten in einer geriatrischen Tagesklinik behandelt werden. Die Tagesklinik ist ein wichtiges Bindeglied zwischen dem ambulanten und stationären Bereich der Gesundheitsversorgung älterer Menschen. Sie ist dann sinnvoll, wenn eine...

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24 – Vorsorgevollmacht, Betreuungs-/ Patientenverfügung

Ein Unfall, ein Schlaganfall, eine Operation oder andere Ereignisse können jeden unerwartet treffen und zu Situationen führen, in denen nicht mehr eigenverantwortlich gehandelt und sinnvoll entschieden werden kann. In diesen Fällen können auch Familienangehörige nur mit Vollmacht entscheiden und handeln....

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25 – Gesetzliche Betreuung

Eine gesetzliche Betreuung kommt in Betracht, wenn ein volljähriger Mensch vorübergehend oder auf Dauer wegen einer psychischen Erkrankung oder einer geistigen, seelischen oder körperlichen Behinderung nicht mehr in der Lage ist, für seine persönlichen Angelegenheiten ganz oder teilweise zu sorgen....

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27 – Beratung und Hilfe bei Gedächtnisstörungen im Alter

Unter Gedächtnis- und Orientierungsstörungen leiden zunehmend mehr Menschen im höheren Lebensalter. Diese Störungen können unterschiedliche Ursachen haben. Erhöhte Aufmerksamkeit ist geboten, wenn jemand auf Grund von Gedächtnis- und Orientierungsproblemen im Alltag nicht mehr zurechtkommt, zunehmende Konzentrationsstörungen oder Schwierigkeiten mit neuen...

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29 – Wohngemeinschaften für Menschen mit (und ohne) Demenz

Ambulant betreute Wohngemeinschaften stellen eine Alternative zur Versorgung Pflegebedürftiger, insbesondere demenziell erkrankter Menschen, dar. Wohngemeinschaften sind keine Pflegeheime oder stationäre Einrichtungen. Die Bewohner leben vielmehr als Mieter in einer eigenen, gemeinsam genutzten Wohnung zusammen. Die Betreuung und Pflege wird durch...

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29a – Checkliste Wohnumfeld für Menschen mit Demenz

Die Checkliste stellt beispielhaft Möglichkeiten vor, wie Wohnungen an die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz angepasst werden können. Das Wohnumfeld/ die Wohnung sollte hierbei weitgehend auf die persönlichen Fähigkeiten des demenziell erkrankten Menschen unter Einbeziehung der räumlichen Gegebenheiten abgestimmt werden....

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30 – Checkliste Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz

Die Checkliste kann als Hilfestellung bei der Auswahl einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft (WG) genutzt werden. Auch wenn nicht immer alles umzusetzen ist, können Angehörige erheblichen Einfluss auf die Versorgungsqualität in der WG nehmen. Die Checkliste finden Sie hier sowie rechts an...

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31 – Begutachtungsrichtlinien Pflegegrade

Bei der Begutachtung der Pflegebedürftigkeit wird die Selbständigkeit eines Menschen in sechs Lebensbereichen – Modulen- beurteilt: Modul 1: Mobilität Modul 2: Kognitive und kommunikative Fähigkeiten Modul 3: Verhaltensweisen und psychische Problemlagen Modul 4: Selbstversorgung Modul 5: Bewältigung von und selbständiger...

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