Barrierefrei leben: sich drinnen und draußen unfallfrei bewegen

Ein rutschiger Fußbodenbelag, eine Türschwelle oder zu schmale Türen können im Alter zu schwer überwindbaren Hindernissen werden. Schon kleine Veränderungen können Ihnen das Leben inner- und außerhalb der Wohnung erleichtern.

Wir beraten Sie zu barrierefreiem Wohnen, wie Sie Unfälle vermeiden und sich trotz Pflegebedürftigkeit optimal zu Hause zurechtfinden. Manchmal sind dafür Umbauten erforderlich, zum Beispiel die Entfernung von Türschwellen oder der Umbau von Bad und Küche. Oft sind zusätzlich technische Hilfsmittel sinnvoll. Am bekanntesten ist der Alarmknopf, der am Handgelenk oder um den Hals getragen wird. Durch diese Hausnotrufsysteme ist nach einem Sturz oder Unfall schnell Hilfe zur Stelle. Inzwischen gibt es auch moderne altersgerechte Assistenzsysteme, die durch Sensoren ermitteln, wenn es zu Unregelmäßigkeiten im Tagesablauf kommt. Sie lösen zum Beispiel dann Alarm aus, wenn die pflegebedürftige Person nicht zur üblichen Zeit aufsteht.

Mann im Rollstuhl wird von Kind geschoben.

Auch draußen mobil und sicher

Arztbesuche, ins Theater gehen oder die langjährige Freundin besuchen – soziale Kontakte sind gesundheitsfördernd. Wenn Sie oder Ihre Angehörigen beim Verlassen der Wohnung Unterstützung brauchen, gibt es Hilfe in Berlin. Die senatsgeförderte Mobilitätshilfe begleitet ältere, behinderte oder kranke Menschen. In verschiedenen Bezirken gibt es zusätzlich Besuchs- und Begleitdienste, in denen Ehrenamtliche ihre Hilfe anbieten. Auch der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) unterstützt mit dem Bus & Bahn-Begleitservice oder Sonderfahrtdienst betroffenen Berlinern.

6 – Hilfe im Haushalt

Einige Menschen benötigen Unterstützung beim Einkaufen, Kochen oder bei der Wohnungsreinigung. Die Krankenkassen übernehmen auf Antrag die Kosten für eine Haushaltshilfe wegen schwerer Krankheit insbesondere nach einem Krankenhausaufenthalt. (siehe Informationsblatt Nr. 1 Häusliche Krankenpflege). Menschen, die Geldleistungen der Pflegeversicherung erhalten,...

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13 – Wohnen im Alter

Das „Wohnen im Alter“ ist gekennzeichnet durch eine Vielfalt von unterschiedlichen Wohnformen und -typen. Zu den wichtigsten Formen gehören: Seniorenwohnhaus Service-Wohnen oder Betreutes Wohnen Gemeinschaftliches Wohnen Ambulant betreute Wohngemeinschaften Pflegeheim Diese Wohntypen unterscheiden sich sowohl in der Betreuungsintensität als auch...

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19 – Hausnotrufsystem

Der Einsatz eines Hausnotrufsystems kann eine gute Lösung sein, um der Angst nach einem Sturz oder Unfall in Ihrer Wohnung hilflos zu sein, entgegenwirken. Welche Hausnotrufsysteme gibt es? Die Notrufsysteme können an einer bereits bestehenden TAE-Dose (Telefonanschlussdose) angebracht werden. Diese...

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20 – Mobilitätshilfe

Im höheren Alter, bei Erkrankungen oder Behinderungen fällt es oft schwer, die eigene Wohnung zu verlassen. Alleinlebende Menschen können sich dadurch isoliert und einsam fühlen. Es gibt verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten, die in dieser Lebenslage helfen können, die Mobilität zu erhalten, den...

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22 – Schwerbehindertenausweis

Der Schwerbehindertenausweis ist auf Antrag erhältlich. Der Ausweis kann nur vom Versorgungsamt ausgestellt werden. Das Antragsformular ist im Versorgungsamt, in den Bürgerämtern, den Beratungsstellen für Behinderte oder in den Pflegestützpunkten erhältlich. Dort erhalten Sie auch Hilfe beim Ausfüllen des Antrages....

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40 – Reisen – Auszeit und Erholung

Reisen macht Spaß und steigert die Lebensfreude, oft weit über die Urlaubszeit hinaus. Mobilitätseingeschränkte Menschen, von der Diagnose Demenz Betroffene oder Eltern mit pflegebedürftigen Kindern unterscheiden sich in ihren grundsätzlichen Reisewünschen nicht von anderen Reisenden. Dennoch verzichten hilfe- und pflegebedürftige...

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