Betreutes Wohnen für Senioren in Berlin

Wie unterscheidet sich das Leben in einem Seniorenwohnhaus vom Service-Wohnen, Betreutem Wohnen oder einer Wohngemeinschaft? Und welche Wohnform passt am besten zu meiner Situation?

Es gibt viele Möglichkeiten als pflegebedürftiger älterer Mensch in Berlin zu wohnen. Wir beraten Sie gerne zu den unterschiedlichen Wohnformen und finden gemeinsam mit Ihnen und Ihren Angehörigen die für Sie passende Lösung.

Seniorenwohnhaus, Service Wohnen und Betreutes Wohnen

Viele ältere Menschen wünschen sich ein selbständiges Leben im eigenen Haushalt – verbunden mit der Sicherheit, im Bedarfsfall schnell und unkompliziert Hilfe zu erhalten. Hierfür gibt es verschiedene Angebote, die in Ausstattung, Leistungsumfang und in ihren Kosten sehr unterschiedlich sind. Unter einem Seniorenwohnhaus versteht man ein Wohngebäude, dessen Lage und Ausstattung altengerecht ist. Meist ohne zusätzlichen Service. Angebote wie Betreutes Wohnen – oft auch Service-Wohnen genannt – sind eine Form des selbständigen Wohnens in einer Seniorenwohnanlage mit zusätzlichen Dienstleistungen und Gemeinschaftseinrichtungen. Das können zum Beispiel ein 24-Stunden-Hausnotruf, ein gemeinsamer Mittagstisch oder ein Hausmeisterdienst sein. Die Bezeichnungen der Wohnformen sind nicht geschützt. Daher ist es wichtig, sich im Vorfeld möglichst über alle vorhandenen Angebote der Unterstützung und Pflege zu informieren.

Ein Junge und ein Mann lachen sich an.
© Sebastián León Prado

Gemeinschaftliches Wohnen und ambulant betreute Wohngemeinschaften

Unter gemeinschaftlichem Wohnen versteht man selbstinitiierte Projekte der Bewohner*innen in ganz unterschiedlichen Formen – zum Beispiel generationsübergreifende Wohnprojekte. Ambulant betreute Wohngemeinschaften in Berlin, auch Pflegewohngemeinschaften genannt, sind eine Alternative zum Pflegeheim. Hier leben Menschen mit einem hohen Pflege- und Unterstützungsbedarf, zum Beispiel demenzkranke Menschen.

11 – Vollstationäre Pflege

Wenn häusliche oder teilstationäre Pflege nicht mehr ausreicht, kann es notwendig werden, in ein Pflegeheim umzuziehen. Vollstationäre Pflege wird hauptsächlich von Menschen in Anspruch genommen, die im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes pflegebedürftig sind und in einen Pflegegrad für die stationäre Pflege...

Weiterlesen Informationsblatt Nr. 11 (25 KB)
12 – Checkliste Pflegeheim

Die Checkliste enthält eine Reihe von Kriterien, die für die Beurteilung und den Vergleich von Pflegeheimen von Bedeutung sind. Besichtigen Sie möglichst mehrere Pflegeheime. Bitte beachten Sie: Ein Pflegeheim, das alle diese Kriterien erfüllt, gibt es nicht! Dennoch ist es...

Weiterlesen Informationsblatt Nr. 12 (99 KB)
13 – Wohnen im Alter

Das „Wohnen im Alter“ ist gekennzeichnet durch eine Vielfalt von unterschiedlichen Wohnformen und -typen. Zu den wichtigsten Formen gehören: Seniorenwohnhaus Service-Wohnen oder Betreutes Wohnen Gemeinschaftliches Wohnen Ambulant betreute Wohngemeinschaften Pflegeheim Diese Wohntypen unterscheiden sich sowohl in der Betreuungsintensität als auch...

Weiterlesen Informationsblatt Nr. 13 (211 KB)
14 – Service-Wohnen

Betreutes Wohnen für ältere Menschen Service-Wohnen Viele ältere Menschen wünschen sich ein selbständiges Leben im eigenen Haushalt verbunden mit der Sicherheit, im Bedarfsfall schnell und unkompliziert Hilfe zu erhalten. Das „Betreute Wohnen“ oder auch „Service-Wohnen“ versucht diesen Bedürfnissen Rechnung zu...

Weiterlesen Informationsblatt Nr. 14 (233 KB)
15 – Checkliste Service-Wohnen

Checkliste Betreutes Wohnen für ältere Menschen – Servicewohnen Service-Wohnanlagen (siehe Informationsblatt Nr. 14 Service-Wohnen) sind sowohl in ihrer Ausstattung als auch in ihrem Leistungsangebot und in ihren Kosten sehr unterschiedlich. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich im Vorfeld möglichst...

Weiterlesen Informationsblatt Nr. 15 (242 KB)
19 – Hausnotrufsystem

Der Einsatz eines Hausnotrufsystems kann eine gute Lösung sein, um der Angst nach einem Sturz oder Unfall in Ihrer Wohnung hilflos zu sein, entgegenwirken. Welche Hausnotrufsysteme gibt es? Die Notrufsysteme können an einer bereits bestehenden TAE-Dose (Telefonanschlussdose) angebracht werden. Diese...

Weiterlesen Informationsblatt Nr. 19 (37 KB)
29 – Wohngemeinschaften für Menschen mit (und ohne) Demenz

Ambulant betreute Wohngemeinschaften stellen eine Alternative zur Versorgung Pflegebedürftiger, insbesondere demenziell erkrankter Menschen, dar. Wohngemeinschaften sind keine Pflegeheime oder stationäre Einrichtungen. Die Bewohner leben vielmehr als Mieter in einer eigenen, gemeinsam genutzten Wohnung zusammen. Die Betreuung und Pflege wird durch...

Weiterlesen Informationsblatt Nr. 29 (214 KB)
29a – Checkliste Wohnumfeld für Menschen mit Demenz

Die Checkliste stellt beispielhaft Möglichkeiten vor, wie Wohnungen an die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz angepasst werden können. Das Wohnumfeld/ die Wohnung sollte hierbei weitgehend auf die persönlichen Fähigkeiten des demenziell erkrankten Menschen unter Einbeziehung der räumlichen Gegebenheiten abgestimmt werden....

Weiterlesen Informationsblatt Nr. 29a (217 KB)
30 – Checkliste Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz

Die Checkliste kann als Hilfestellung bei der Auswahl einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft (WG) genutzt werden. Auch wenn nicht immer alles umzusetzen ist, können Angehörige erheblichen Einfluss auf die Versorgungsqualität in der WG nehmen. Die Checkliste finden Sie hier sowie rechts an...

Weiterlesen Informationsblatt Nr. 30 (295 KB)
38 – Der Anwendungsbereich des WBVG

Das Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG) ist ein Verbraucherschutzgesetz und regelt Verträge zwischen Unternehmern und volljährigen Verbrauchern, bei denen die Vermietung von Wohnraum an das Erbringen oder Vorhalten von Pflege- oder Betreuungsleistungen geknüpft ist. Es gilt für Menschen, die aufgrund ihres...

Weiterlesen Informationsblatt Nr. 38 (234 KB)